HV Gäufelden Flinke Pfoten e.V.

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Mantrail-Training 16.06.2018

TrailenPosted by Sarah Bouzenade Sat, July 07, 2018 21:42:33

Zum Training am Samstag Morgen um 9.00 h trafen sich Anfänger und Fortgeschrittene in der Nähe der Biogasanlage Kußmaul zwischen Jettingen und Öschelbronn. Hier hatten wir genug Platz zum Parken sowie genug Möglichkeiten für das Thema „Geruchsdifferenzierung“.

Mit insgesamt 8 Teilnehmern konnten wir zwei Gruppen mit je 4 Personen bilden. Jeweils 3 Personen legten in geringem Abstand voneinander drei Trails und blieben am Ende für den Hund sichtbar stehen. Aufgabe des Hundes war es, nach dem Anriechen am Geruchsstück die richtige Person zu finden. Bei den Anfängern wurde der Trail mit Geruchsstücken gelegt, der richtige Trail wurde mit Leckerlis belegt, um es den noch unerfahreneren Hunden leichter zu machen. Dennoch wurde eine Schwierigkeit eingebaut, die Suchperson kreuzte den Trail der Person neben ihr und stand so am Ende an einer anderen Position als beim Loslaufen. Bei den Anfängern war die Suchperson bei jedem Trail dieselbe.

Bei den fortgeschrittenen Hunden gab es nur noch das Anriechstück, die drei Personen liefen los, kreuzten ihre Spuren und blieben am Ende sichtbar stehen.

Bei jedem Trail wechselte die Person. Eine zweite Variante war, daß zwei Personen sichtbar stehen bleiben und die Suchperson hinter einem Baum verborgen war, wie auf dem Foto zu sehen ist.

Diese Arbeit hat mehrere Zwecke. Die Hunde müssen sich auf einen Geruch konzentrieren, ohne sich ablenken zu lassen. Sie dürfen sich auch nicht ablenken lassen, wenn die Suchspur andere Spuren kreuzt. Manchmal steuern Hunde gerne eine sichtbare Person an und sie lernen bei dieser Arbeit, daß dies nicht zielführend ist. Sie kommen dann zum Erfolg, wenn sie ihre Nase einsetzen. Erschwert wird diese Arbeit dadurch, daß die Hunde die meisten Person schon öfters gesucht haben und freudig zu diesen hinlaufen. Außerdem sind Hunde genauso „eingefahren“ wie wir Menschen und diese Arbeit reißt sie aus Mustern.

Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Hunde arbeiten.

Manche Hunde kreuzen beim Suchen mehrfach über alle drei Spuren, um dann am Ende dennoch die richtige Person anzuzeigen, andere folgen genau der Spur der Suchperson. Für manche Hunde war es vom ersten Trail an ein „klarer Fall“, andere rannten erst freudig zu der Person, die ihnen am vertrautesten war, um dann bei den folgenden Trails korrekt zu suchend. Für die Rüden gab es dazu noch eine Erschwernis, es war eine kurz vor der Läufigkeit stehende Hündin dabei. Aber so ist die Realität auch.

Es war ein interessantes Training, bei dem die Hunde wieder viel gelernt haben. Wir werden diese Art Arbeit von Zeit zu Zeit wiederholen, bietet sie doch allen viel Spaß.

Christine Hamscha-Troboukis